Vorbereitung auf den Führerschein

Der Führerschein gehört zum Erwachsenwerden dazu. Die Vorfreude auf ein weiteres Stück Freiheit und Unabhängigkeit ist vor allem bei Jugendlichen groß. Nun muss wer diese Spannung nicht länger aushalten kann auch nicht mehr zum achtzehnten Geburtstag warten. Mit 17 Jahren bereits kann in Begleitung eines eingetragenen Erwachsenen das eigene Auto im Verkehr bewegt werden. Die Fahrschulen locken mit der Info, dass bereits mit sechzehneinhalb Jahren die Vorbereitungen für den Führerschein getroffen werden können. Bevor es jedoch darum geht in der Sicherheit des geschulten Fahrlehrerpersonals die ersten praktischen Erfahrungen zu sammeln, müssen vorab natürlich der Erste Hilfe Kurs und der Sehtest gemacht und bestanden worden sein.

Der erste Teil der eigentlichen Ausbildung beginnt dann mit der Theorie. Mit Büchern und anderem Anschauungsmaterial kann der Fahranwärter zu Hause vorarbeiten, wiederholen oder vertiefen, was in den Theoriestunden in der Fahrschule besprochen und behandelt worden ist. Nach der Vermittlung der Grundkenntnisse geht es bald darum, die Theoriebögen, die auch technische Fragen zum Führen eines Fahrzeug enthalten, möglichst fehlerfrei auszufüllen. In der Regel wird eine Frage oder eine Situation im Straßenverkehr vorgestellt. Bei drei bis fünf vorgegeben Antworten, werden dann entsprechende Kreuze gemacht. So leicht ist das nicht, da auch mehrere Antworten richtig sein können, was aber nicht kenntlich gemacht wird. Auch die Anzahl der Fragen, die man, um eine erfolgreiche Theorieprüfung absolvieren zu können, sicher beantworten muss, ist nicht zu unterschätzen. Erst wenn die Theoriebögen relativ fehlerfrei sind bzw. eine Tendenz zu erkennen ist, dass die Fehlerquote abnimmt, wird der Fahrlehrer zu ersten Fahrstunde bitten. Hier geht es neben dem Beherrschen des Fahrzeugs vor allem darum, das erlernte theoretische Wissen anzuwenden. Über die genaue Anzahl der Fahrstunden wird individuell entschieden. Nach dem Absolvieren der vorgegebenen Pflichtstunden wird der Fahrlehrer in Absprache mit dem Schüler solange weitere Fahrten anbieten und durchführen, bis er sich sicher ist, dass das Bestehen der praktischen Fahrprüfung realistisch ist. Die theoretische Prüfung findet vor der praktischen statt, wenn man den Pflichttheoriestundenanteil absolviert hat.

Der Führerschein ist für nahezu alle Menschen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere in Zeiten der harten Arbeitsmarktkonkurrenz kann das Fehlen der Fahrerlaubnis erhebliche Nachteile für einen Arbeitsuchenden haben. Sind alle Prüfungen bestanden und der langersehnte Führerschein in der Tasche, dann beginnt die eigentliche alltägliche Prüfung. Die Erlaubnis zum Führen des Fahrzeugs legt lediglich den Grundstein. Auch der beste Fahrlehrer wird nicht dem Anspruch gerecht, seine Schüler auf alles optimal vorbereiten zu können. Erst jahrelange Erfahrung im Straßenverkehr bringt eine gewisse Sicherheit mit sich. Zur Routine wird das Autofahren jedoch nie. Vorsicht, Nachsicht und ein allgemein kameradschaftlicher Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern ist absolute Voraussetzung für die Befähigung zum Führen eines Fahrzeugs.

Ich habe mein Führerschein übrigens bei dieser Fahrschule Itzehoe absolviert. Ich kann diese norddeutsche Fahrschule, die übrigens auch eine gute Berufskraftfahrer Ausbildung anbietet, absolut empfehlen.

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